Gartenbauverein Mitterskirchen

Aktuelles

Imposanter Gang durch den besonderen Garten

Den Blick zurück und nach vorne richteten die Verantwortlichen des Obst- und Gartenbauvereines bei der gut besuchten Herbstversammlung im Gasthaus Rothneichner. Im Mittelpunkt des Abends stand ein Vortrag von Armin Müller, Kreisfachberater des Landkreises Landshut,  über den Garten den er als „Wohnzimmer“  betrachtete. Eindrucksvoll marschierte dieser mit jeder Menge und unterlegt in einer Power-Point-Präsentation wichtige Informationen durch die vielfältigen Möglichkeiten der Gartengestaltung, von der Planung bis zur Umsetzung. Ausführlich erläuterte er dabei die entscheidenden Fakten für ein Gelingen, wobei er die besonderen Grundlagen der Gartengestaltung und die Gartenrenovierung in den Vordergrund stellte. Die Erstellung eines Bestandsplanes  ist ein wesentliches Aufgabengebiet, das mit der Feststellung der Grundstücksgrenzen, bestehenden Leitungen und unter anderem die Höhe des Geländes umfasst. Akribisch analysiert sollen dabei die vorhandenen Pflanzen werden, was noch verwendet werden kann.  Sehr zu beachten  sind außerdem Licht- und Schattenbereiche, Bodenverhältnisse, Rechtsvorschriften, das gesamte Umfeld und vorhandene Nachbarschaftsrechte.  Vielfältige Möglichkeiten und Quellen gebe es dabei, sich ein Bild vom gewünschten Garten zu machen. Fachzeitschriften, Bücher oder ein Spaziergang mit einem Blick in die vielfältige Gartenwelt können dabei sehr hilfreich sein. Etwas entwerfen und dann wieder verwerfen kann durchaus mehrmals passieren.  Harmonieren soll dann die komplette Umgebung für ein gelungenes Werk.  Als weitere wichtige und bedeutende Aspekte nannte er außerdem die Raumaufteilung, die Einzäunung, die Weggestaltung, aber auch die Wirkung von Kontrasten, Farben und Materialien. Bei der Bepflanzung muss zwingend der Platzbedarf eines Baumes, Strauches oder einer Staude beachtet werden, wenn diese ausgewachsen ist. Eine gute Pflanzenqualität sorgt für viel Freude im Garten. Mit dem Spruch „der Garten ist der letzte Luxus unserer Tage, denn er erfordert das, was in unserer Gesellschaft am Kostbarsten geworden ist: Zeit, Zuwendung und Raum“. Die Vorsitzende Ingrid Beyer- Zauner dankte abschließend dem Referenten für seinen sehr interessanten Vortrag. Worte des Lobes galt des Weiteren auch den vielen ehrenamtlichen Mitarbeitern innerhalb der Vorstandschaft und natürlich allen Mitgliedern, welche das Dorf Mitterskirchen  in einer besonderen Zeit weiterhin zum Blühen bringen. Im Mittelpunkt stand dann noch der langjährige Vorstand und mittlerweile Ehrenvorstand Dr. Michael Zauner, dem zum 80. Geburtstag gratuliert wurde. Unter den Gästen waren auch die Ehrenmitglieder Otto Hummelsberger und Sigrid Heilmeier. Die Vorstandschaft überreichte dem langjährigen Vorsitzenden Dr. Michael Zauner ein Geschenk zum 80. Geburtstag. Mit auf dem Bild von links:  Franz Adlhart, Martina Bauer, Brigitte Ortler- Huber, Hildegard Kellhuber, Dr. Michael Zauner, Andrea Hahn, Lisa Reff, Marille Heller, Karin Vilsmeier, Ingrid Beyer Zauner und Erika Hummelsberger Die Vorsitzende Ingrid Beyer- Zauner dankte dem Referenten Armin Müller für seinen interessanten Vortrag zum Thema Wohnzimmer im Garten.

Blume des Jahres 2021: Der Große Wiesenknopf

(Sanguisorba officinalis) Foto: Julian Denstorf – Sanguisorba officinalis

Heilkräuter aus dem Garten

Frühlingstee von frischen Kräutern über einen längeren Zeitraum trinken - Blutreinigenden Wirkung – Man mischt 15 g Brennesselblätter, 50 g junge Knospen vom Holunder, 15 g Löwenzahnwurzeln und 50 g Schlüsselblumenblüten. Ein gehäufter Teelöffel der oben beschriebenen Kräutermischung pro Tasse, mit heißem Wasser abbrühen, eine halbe Minute ziehen lassen, abseihen und schluckweise zwei Tassen am Tag trinken. Empfindliche Gaumen können den Tee mit etwas Honig süßen.

125 Jahre Gartenbauverein

Der Gartebverein Mitterskirchen besteht nun schon mehr als 125 Jahre, das wurde natürlich auch gebührend gefeiert. Hier Bilder vom 11.Oktober 2019 Von links: Herr Altbürgermeister Georg Hölzl, Herr Erwin Keiß, Herr 1. Bürgermeister Christian Müllinger, Herr Dr. Michael Zauner, Herr Präsident Wolfram Vaitl vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., Herr Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Frau Maria Tschembaron und Frau Christine Strasser für den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, Herr Michael Weidner für den Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern, Frau Ingrid Beyer-Zauner 1. Vorsitzende Gartenbauverein Mitterskirchen, Herr Pfarrer Bernd Kasper, Herr Otto Hummelsperger, Herr Pater Michael Nicht nur schön anzusehen sondern auch köstlich waren die selbst gebackenen Kuchen und Torten der Vorstandschaft für diesen besonderen Anlass.

Kräuterbuschen binden, wie der Brauch entstand

Sieben bis neunundneunzig Kräuter gehören in einen Kräuterbuschen. Heilkräuter wurden schon in vorchristlicher Zeit den Göttern geopfert, als Dank für deren Schutz und für die Heilkraft der Kräuter. Als die christlichen Missionare begannen die Menschen zu bekehren, wurde die Kräuterweihe verboten, sie galt als Hexenwerk. Das Volk jedoch missachtete dieses Verbot. Die Kirche fand daraufhin einen schlauen Kompromiss: Der 15. August wurde Maria geweiht und ihrem Aufstieg in den Himmel. So erzählt man sich heute auch folgende Legende: Als die Gottesmutter gestorben war, kamen die Apostel drei Tage später an ihr Grab, doch das Grab war leer. Maria war mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen worden. Doch aus dem Grab strömten die Düfte von Rosen und Lilien, vermischt mit dem Duft von Heilkräutern.. Der Zeitraum zwischen Maria Himmelfahrt und dem 15. September wurde früher 'Frauendreißiger' genannt. In dieser Zeit haben die Heilkräuter besonders viele Inhaltsstoffe. Und so wurden in diesem Zeitraum von Frauen alle Heilkräuter gesammelt, um die Familie mit Heilmitteln, vor allem durch die kalte Jahreszeit hindurch, zu versorgen. Dekoration zum Ertedankfest
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