Gartenbauverein Mitterskirchen

Aktuelles

Blume des Jahres 2021: Der Große Wiesenknopf

(Sanguisorba officinalis) Foto: Julian Denstorf – Sanguisorba officinalis

Heilkräuter aus dem Garten

Frühlingstee von frischen Kräutern über einen längeren Zeitraum trinken - Blutreinigenden Wirkung – Man mischt 15 g Brennesselblätter, 50 g junge Knospen vom Holunder, 15 g Löwenzahnwurzeln und 50 g Schlüsselblumenblüten. Ein gehäufter Teelöffel der oben beschriebenen Kräutermischung pro Tasse, mit heißem Wasser abbrühen, eine halbe Minute ziehen lassen, abseihen und schluckweise zwei Tassen am Tag trinken. Empfindliche Gaumen können den Tee mit etwas Honig süßen. Adventskranzbinden Zum 1. Advent hat der Gartenbauverein traditionsgemäß wie in den vergangenen Jahren den Adventskranz für die Kirche gebunden.

125 Jahre Gartenbauverein

Der Gartebverein Mitterskirchen besteht nun schon mehr als 125 Jahre, das wurde natürlich auch gebührend gefeiert. Hier Bilder vom 11.Oktober 2019 Von links: Herr Altbürgermeister Georg Hölzl, Herr Erwin Keiß, Herr 1. Bürgermeister Christian Müllinger, Herr Dr. Michael Zauner, Herr Präsident Wolfram Vaitl vom Bayerischen Landesverband für Gartenbau und Landespflege e. V., Herr Kreisfachberater Bernd Hofbauer, Frau Maria Tschembaron und Frau Christine Strasser für den Kreisverband für Gartenbau und Landespflege, Herr Michael Weidner für den Bezirksverband für Gartenkultur und Landespflege Niederbayern, Frau Ingrid Beyer-Zauner 1. Vorsitzende Gartenbauverein Mitterskirchen, Herr Pfarrer Bernd Kasper, Herr Otto Hummelsperger, Herr Pater Michael Nicht nur schön anzusehen sondern auch köstlich waren die selbst gebackenen Kuchen und Torten der Vorstandschaft für diesen besonderen Anlass.

Kräuterbuschen binden, wie der Brauch entstand

Sieben bis neunundneunzig Kräuter gehören in einen Kräuterbuschen. Heilkräuter wurden schon in vorchristlicher Zeit den Göttern geopfert, als Dank für deren Schutz und für die Heilkraft der Kräuter. Als die christlichen Missionare begannen die Menschen zu bekehren, wurde die Kräuterweihe verboten, sie galt als Hexenwerk. Das Volk jedoch missachtete dieses Verbot. Die Kirche fand daraufhin einen schlauen Kompromiss: Der 15. August wurde Maria geweiht und ihrem Aufstieg in den Himmel. So erzählt man sich heute auch folgende Legende: Als die Gottesmutter gestorben war, kamen die Apostel drei Tage später an ihr Grab, doch das Grab war leer. Maria war mit Seele und Leib in den Himmel aufgenommen worden. Doch aus dem Grab strömten die Düfte von Rosen und Lilien, vermischt mit dem Duft von Heilkräutern.. Der Zeitraum zwischen Maria Himmelfahrt und dem 15. September wurde früher 'Frauendreißiger' genannt. In dieser Zeit haben die Heilkräuter besonders viele Inhaltsstoffe. Und so wurden in diesem Zeitraum von Frauen alle Heilkräuter gesammelt, um die Familie mit Heilmitteln, vor allem durch die kalte Jahreszeit hindurch, zu versorgen. Dekoration zum Ertedankfest
Gartenbauverein Mitterskirchen
Email
Impressum
Startseite Der Verein Aktuelles Gartentipps Kontakt Mehr Information zur Blume des Jahres Aktuelles